Aufruf zur Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz durch die Armee der Sowjetunion befreit. Das KZ war ein Vernichtungslager, in dem über 1 Million Juden , und auch andere Gefangene vergast und getötet wurden. Deshalb sollte das Gedenken auch die verfolgten anderen Volksgruppen , sowie die ermordeten Widerstandskämpfer einschließen, darunter auch viele Sozialisten und Kommunisten. […]

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz durch die Armee der Sowjetunion befreit. Das KZ war ein Vernichtungslager, in dem über 1 Million Juden , und auch andere Gefangene vergast und getötet wurden. Deshalb sollte das Gedenken auch die verfolgten anderen Volksgruppen , sowie die ermordeten Widerstandskämpfer einschließen, darunter auch viele Sozialisten und Kommunisten. Der Hitlerfaschismus war die brutale Herrschaft des deutschen Kapitals zur Verfolgung ihrer Großmachtpläne und ihrer Profitgier. Vor allem die Stahl- und Kohlebarone hatten Hitler an die Macht gebracht, und waren neben den Chemiekonzernen die großen Kriegsgewinnler. Dieser Hintergrund des Faschismus wird in den offiziellen Gedenkveranstaltungen häufig verdrängt, um den Kapitalismus als Nährboden des Faschismus zu leugnen.

Mit immensen Opfern, geschätzt 25 – 30 Millionen Toten, war die sozialistische Sowjetunion die Hauptkraft beim Sieg über den Hitlerfaschismus. Aber in antikommunistischer Verblendung wird dies im offiziellen Gedenken heute oft verkannt, stattdessen einseitig der sicher auch wichtige Beitrag der Westalliierten für die Befreiung vom Hitlerfaschismus gewürdigt.

Die Lehre aus der Geschichte – „Nie wieder Faschismus“ ist heute aktueller denn je.

Weltweit wächst die faschistische Gefahr, haben in einigen Ländern, wie Trump in den USA Faschisten die Herrschaft übernommen, um wieder den Faschismus zu errichten. Aggression nach außen, wie gegen Venezuela und angedroht gegen weitere südamerikanische Länder und Grönland ist sein Wesen. Gepaart mit zunehmend brutaler Unterdrückung jeglichen Protests im Innern, bis hin zur Ermordung kritischer Menschen. Die sogenannten wertebasierten Regierungen, die gerne von Freiheit und Demokratie reden, pflegen gute Beziehungen zu Trump, wie auch zum faschistischen Nethanjahu-Regime und dessen Völkermord in Gaza. Auch ein Beitrag, um den Faschismus hoffähig zu machen.

In Deutschland ist die AfD weiter erstarkt. Der Versuch bürgerlicher Kräfte durch Übernahme faschistischer Forderungen besonders in der Flüchtlingspolitik den Einfluss der AfD zu stoppen ist kläglich gescheitert.

Faschismus und Krieg gehören untrennbar zusammen. Auch wenn sich die AfD gerne als Friedenspartei gibt, so unterstützt sie doch die massive Aufrüstung für den Krieg, betont dabei aber noch stärker die führende Rolle des deutschen Imperialismus, fördert Nationalismus und Chauvinismus.

Mit immenser Aufrüstung und Militarisierung bereitet sich auch die Bundesregierung, wie andere imperialistische Mächte darauf vor, den zugespitzten Kampf um Macht und Einflussgebiete auf dem Rücken der Völker militärisch auszutragen. Das ist auch die Kehrseite des Abbaus sozialer Errungenschaften in Deutschland.

Deshalb gemeinsam gegen Faschismus und Weltkriegsgefahr-

Hoch die Internationale Solidarität!

Kundgebung: am Dienstag 27.1. 18.00 Uhr Rathausplatz

Bündnis Antifaschistisch und Solidarisch Augsburg

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